Gefahren der Schweinegrippe

Über die Schweinegrippe (Erreger H1N1) wurde in den letzten Wochen viel geschrieben und diskutiert. Doch worin bestehen eigentlich die konkreten Gefahren dieser Infektionskrankheit, die inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als weltweite Seuche (Pandemie) deklariert ist?
Erste Infektionswelle harmloser als gedacht
Der aktuell verbreitete Erreger geht nicht – wie zunächst befürchtet – mit einer deutlich höheren Sterblichkeitsrate als herkömmliche Grippeviren einher. Der Krankheitsverlauf ist bei den allermeisten Patienten nicht lebensbedrohlich und beträgt nur wenige Tage. Unter den Todesopfern der Seuche befinden sich vor allem gesundheitlich vorbelastete Menschen.
Zweite Welle mit mutierten Viren?
Die Furcht wächst aber vor einer zweiten Infektionswelle. Gerade in der Grippesaison könnte sich der Erreger mit herkömmlichen Grippeviren mischen und deutlich aggressivere Mutationen hervorbringen. Mögliche Hinweise auf bereits erfolgte Mutationen wurden in den vergangenen Tagen bspw. aus Brasilien gemeldet.
Hinweis: Bei Auftreten der ersten Schweinegrippe Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Es empfiehlt sich die vorherige telefonische Kontaktaufnahme, um Ansteckungen bei anderen Patienten und medizinischen Personal zu vermeiden.

09.07.2009 - 18:59
Bis her ist das mehr eine Medien-Pandemie. Mehr als normale “Erkältungsbeschwerden” scheinen bei den meisten Betroffenen nicht aufzutreten. Das ist es ziemlich egal, ob sich nun 10.000 oder 100.000 Menschen infiziert haben.
Es ist doch ganz normal, dass man 1-2 Mal im Jahr erkältet ist. Wenn man – wie ich – kleine Kinder hat sowieso.